Geschichte

 

Alles nimmt seinen Beginn im April 1999 in Dänemark. Mit der Veränderung des "O" in Ostberlin zu einem "Ö". Nun haben dänische Tastaturen die Eigenheit, daß das "Ö" nicht existiert, dafür ein "Ø".
Soviel zum Namen an sich. Auf irgendwelchen Wegen entwickelte sich in den folgenden Monaten das Konstrukt "AVR Freie Welt Østberlin", wobei die Bedeutung des AVR desöfteren verändert wurde (Anarchistische ..., Antialkoholische ..., Andere Volksrepublik usw.). Mit der Zeit verschwand das "Welt" wieder aus dem Namen und es blieb nur die Abkürzung AVR/FØ. Diese fand sich auch neben dem kryptischen Namen J.R.R. Tollkühn auf Zetteln, die aus purem Aktionismus im Herbst '99 am Heinrich-Schliemann-Gymnasium (Berlin-Prenzlauer Berg) an Wänden und Türen angebracht wurden.
Als Anfang 2000 (als freecity.de noch kostenlos Domain-Namen vergab) ein Name gesucht wurde, entstand oestberlin.de, ohne Intention, ohne große Vorhaben, aus dem "Ø" wurde ein "oe", einfache Anpassung.
Fast alles, was am Anfang schon da war, ist auch jetzt noch vorhanden, jedoch in den meisten Fällen überarbeitet, umkonzeptioniert und dergleichen. Zu Standards, die bereits zur Geburtsstunde am 11. März 2000 existierten, wie In-Out-Liste, Jahresumfrage, Bildern und Bandliste, kamen nach und nach weitere Sektionen. Interview des Monats, Playlisten, Überblick über Macher, Ehrenmitglieder und so.
Lukas ist mittlerweile seit längerem verschwunden, Mr. Tollkühn ist eh nur eine Scheinexistenz, Moritz stellt den Server und hält sich aus dem Rest raus und Der liebe Matthi gibt Stichworte und hilft bei einigen Kleinigkeiten, die Redaktion an sich besteht lediglich aus mir selbst, einige Korrespondenten im Außendienst (Konrad, Armin, Hanni) steuern Ideen und Kreatives bei.
Der politische Überschwang, der die ersten Monate noch prägte, ist inzwischen abgeebbt, vielmehr einem latentem Sarkasmus gewichen. Der Zuspruch ist gestiegen und inzwischen müssen wir wohl nicht mal mehr erklären, was mit dieser Seite erreicht werden soll. Etwas konzeptionslos, aber mit Freude an der Sache, was soll's.
Ich danke.

Nachtrag: Inzwischen wird mir dann doch von Zeit zu Zeit die relative Sinnlosigkeit des Namens bewusst, vor allem deswegen weil er auf schwedisch tatsächlich Ostberlin bedeutet, worauf ich zwar anzuspielen, jedoch eigentlich auch mich davon abzugrenzen suchte. Wie auch immer: egal. Das nur dazu. Meinungen erwünscht.

Nachtrag 2: Moritz, einigen auch besser als Fujikuro bekannt, hat sich nun endgültig aus dem aktiven Geschehen verabschiedet. Sein Server und damit auch die Bilder-Sektion von oestberlin.de ist/sind tot, was mithin durchaus schade ist. Wir wünschen dem jungen Mann viel Glück in seinem weiteren Leben, auf daß er die Zivildienst-Lethargie und den Schmerz über seine gescheiterten Affären irgendwann mal überwindet. Für eine Weile kann man ihn noch unter den Machern begutachten, sollte kein weiterer Widerspruch erfolgen, ist das Kapitel Fujikuro bei oestberlin.de zum Jahresende geschlossen. Schönen Tag noch.

Nachtrag 3: Wie man sehen kann, ist nun auch der in Nachtrag 2 erwähnte Vorgang abgeschlossen. Moritz nahm seinen Abschied und ist nun unter den Ehrenmitgliedern zu finden. Darüber hinaus ist oestberlin.de vor kurzem drei Jahre alt geworden. Ohne Party, ohne Blumen, ohne Applaus. Vielleicht im April was zum vierten Geburtstag von Østberlin, bzw. vielmehr der ehemaligen AVR/FØ. Wir werden sehen.

[johannes]

 

Zurück